Dienstag, 17. Mai 2011

Durch den Wind - Annika Reich



„Durch den Wind“ von Annika Reich
336 Seiten, Roman
erschienen im Hanser-Verlag am 08.02.2010
ISBN 978-3-446-23513-7


Inhalt: Vier Frauen, Mitte Dreißig, in Berlin: Yoko, Friederike, Alison und Siri sind auf der Suche nach der Liebe und nach dem richtigen Leben. Und alle vier hadern mit sich, weil sie Angst vor dem Scheitern haben. Haben die Alten etwa mehr Mut als die jungen Leute? Annika Reich erzählt mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Genauigkeit von einer Generation, die das Neue will und vor den alten Fragen steht. Am Ende merken die vier Frauen: Leben lernen muss jede für sich allein.
Bewertung: Annika Reich ist da in meinen Augen ein Meisterwerk gelungen. Ihr Buch „Durch den Wind“ erzählt von vier Frauen Mitte dreißig, die alle irgendwo im Leben stehen und doch noch gar nicht damit angefangen haben. (Quelle)

Yoko ist Japanerin, sie kam nach dem Tod ihres Vaters nach Berlin und studierte an der Universität der Künste. Jetzt ist sie eine tolle Architektin und es fällt ihr schwer, eine richtige Beziehung einzugehen, aber die Vergangenheit belastet sie auch heute noch.
Alison ist eigentlich glücklich mit Victor. Doch als er von einer Geschäftsreise in Japan nicht zurück kommt, kommen Zweifel in ihr hoch und sie verliert schlichtweg den Verstand.
Friedericke führt eine halbe Beziehung zu Tom, der allerdings mal kommt und geht, wie es ihm passt. Darunter leidet sie sehr, denn eigentlich würde sie sich so viel mehr wünschen.
Siri ist verheiratet und hat einen Sohn namens Felix. Sie ist in ihrer Ehe ziemlich unglücklich und würde eigentlich gerne aussteigen, aber genau davor hat sie Angst. Als ihre Großmutter dann auch noch nach 47 Jahren Ehe ihren Großvater verlässt, versteht Siri die Welt überhaupt nicht mehr.

„Durch den Wind“ ist ein Buch über das Leben, das sich ins Herz brennt und schwer zu vergessen ist. Annika Reich erzählt so problemlos eine Geschichte über vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, über die Liebe und das Leben.

Ich denke, man kann sich in mindestens einer der Protagonistinnen wieder erkennen, was das ganze noch einmaliger macht!

Sonstiges: 

Ein paar Videos: