Samstag, 29. Januar 2011

Aus dem Krankenbett auf euren Monitor.

Halli Hallöle. (:
Entschuldigt, dass ihr nichts von mir gehört habt. Aber zurzeit bin ich krank - schlimm erkältet - und selbst das Lesen ist mir irgendwie zu anstrengend. :D So bin ich noch nicht weit mit dem Blaubär'n gekommen.
Ich melde mich dann, wenn's was zu berichten gibt.. bis dahin, lest fleißig, genießt das schöne Wetter und vor allem macht es mir bitte nicht nach und bleibt schön gesund!! ^^

Viele liebe Grüße, eure Schmökertante Noelle (:

Mittwoch, 19. Januar 2011

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär.

So, ich habe mich schon länger nicht gemeldet und auch wenn ich heute nicht mit der gedachten Rezension zu "Smaragdgrün" glänzen kann :D, wollte ich ein paar Worte da lassen.
Ich habe sogar eine Entschuldigung. Mehr oder weniger. Die wäre: Ich lag total erschöpft im Bett und hab geschlafen. ^^ Zwei Wochen Schule und ich fühl' mich wie gerädert. >.<
Na ja, jedenfalls war zuerst nur eine Stunde geplant, da mein Wecker nicht geklingelt hat, den ich mir gestellt hab, sind daraus 3 1/2 Stunden geworden. Man, hab ich mich geärgert.

Na ja, es gibt trotzdem Neuigkeiten: "Smaragdgrün" hatte ich in einem Rutsch durch - zwei Tage habe ich gebraucht - und bin jetzt dabei "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers zu lesen.
Wer's nicht kennt: Nein, das ist kein Kinderbuch. :D Auf ca. 700 Seiten erschafft Moers einen wunderbar fantastischen Kontinent und erfindet Abenteuer, von der ein kleiner Blaubär wahrscheinlich nie zu träumen gewagt hätte. ;) Wirklich süß... (:

Hier jedenfalls noch den Klappentext:
Die halben Lebenserinnerungen eines Seebären - ein Universum für sich! Käpt'n Blaubär entführt die Leser in eine Welt der Phantasie: auf den Kontinent Zamonien, wo Intelligenz eine übertragbare Krankheit ist und all jene Wesen hausen, die aus unserem täglichen Leben verbannt sind. Eine aufregende Reise durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist - nur nicht die Langeweile!

>>Gelungenere Unterhaltung wird es in absehbarer Zeit schwerlich geben.<< Frankfurter Allgemeine Zeitung

>>Dieser literarische Husarenstreich ist gelungen.<< Die Zeit

>>Ein epochales Buch. Auf gut 700 Seiten schafft Moers ein Universum.<< Brigitte

Freitag, 14. Januar 2011

Saphirblau - Kerstin Gier.


Saphirblau von Kerstin Gier
Liebe geht durch alle Zeiten
400 Seiten, Kinder- & Jugendbuch, Gegenwartsliteratur (…)
erschienen am 05. Januar 2010 (1. Auflage)


(Bild.)
Klappentext: Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

Romantisch, witzig, beispiellos – mit den Abenteuern von Gideon und Gwen verzaubert Kerstin Gier ihre Leser. Jederzeit.

Bewertung: Wow. Ich denke, ich habe eine Lieblingsautorin dazu gewonnen. Kerstin Giers Art, die mich schon beim ersten Band begeistert hat, diese Geschichte mit Witz, Spannung und Leidenschaft zu erzählen ist wunderbar.
Natürlich gibt es die Klischees unter den Rezensionen, aber was will man anderes schreiben, wenn’s doch stimmt?
Dieses Buch hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt und spätestens am vierten Tag konnte ich es einfach nicht aus der Hand legen. Ich brachte es nicht übers Herz, schlafen zu gehen…

Ich mag Gwendolyn. Sie ist ein heiteres, lebensfrohes und kluges Mädchen. Und sie sagt auch nicht zu allem Ja und Amen, sondern kann auch mal Contra geben, vor allem wenn Gideon sie mal wieder herumkommandiert. Nicht zu vergessen ihre Gabe mit Geistern zu sprechen…

Gideon ist meiner Meinung nach ziemlich eingebildet und meistens recht…schroff. Aber dann ist er auch immer wieder so charmant – das sind dann diese Momente, in denen Gwen ihm seine Überheblichkeit verzeiht. Trotzdem mag ich ihn irgendwie.
Er ist der Held in der Geschichte, der das Mädchen retten muss. :D
Nennen wir ihn einfach den Edward dieses Buches, da mich das alles generell ziemlich an die Bis(s)-Reihe erinnert, obwohl es nicht das Geringste mit Vampiren oder Sonstigem zu tun hat.

Leslie ist die beste Freundin von Gwendolyn und neben Xemerius mein Lieblingscharakter. Es ist fast gar nicht zu beschreiben. Man kann sie einfach nur mögen.

Der oben genannte Xemerius ist der Wasserspeier-Dämon, der sich Gwen anschließt. Ein freches, kleines Ding, aber auch lustig und liebenswert. Er erinnert mich an einen jungen Welpen…

Charlotte (und das gilt auch für ihre Mutter Glenda) – Charlotte ist Gwens Cousine und eigentlich dachten alle, sie hätte das Zeitreisegen. Nun ja, dumm gelaufen.
Charlotte tat mir zwar anfangs leid, aber sie ist arrogant, überheblich und eine hinterhältige Schlange, auch wenn sie von außen so unscheinbar wirkt. Das hat sie wohl von ihrer Mutter…

Ansonsten mag ich gar nichts zu den Charakteren sagen. Und irgendwie habe ich auch generell nicht mehr viel zu sagen, weil ich sonst nichts mehr für die Rezension von „Rubinrot“ habe, die ich noch gar nicht geschrieben habe. Deswegen…

Fazit: LESEN! (:

Rubinrot - Kerstin Gier.


Rubinrot von Kerstin Gier
345 Seiten, Kinder- und Jugendbuch
erschienen im Januar 2009 (Auflage?)

(Bild.)
Klappentext: Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Bewertung: Ich fing es an einem Mittwoch an und hatte es am Samstagmorgen/-mittag fertig. Es hat mir jedenfalls gefallen.

Es ist der erste Roman, den ich von Kerstin Gier las und war hellauf begeistert. Ihre Figuren springen einem förmlich aus den Seiten, so lebendig sind sie…
Wie ich es in der Rezension zum zweiten Band „Saphirblau“ erwähnte, erinnert mich das alles aber ein bisschen an die Bis(s)-Reihe. Gideon ist der Edward, Gwen ist die Bella, der Graf von Saint Germain spiele in diesem Fall die Rolle des Aro, Grace – Gwens Mutter – hat mich auch irgendwie an Renée erinnert. Nun ja, das soll aber nichts Schlechtes heißen. Die Bis(s)-Bücher habe ich auch mit Begeisterung gelesen.

Was mir gefällt ist, dass alle der Bände eigentlich eine Geschichte ergeben, die man theoretisch auch in einen einzigen Roman packen hätte können. Aber trotzdem wird es nicht langweilig und es führt dazu, dass man nach dem ersten und dem zweiten unbedingt wissen will, wie das nun endet.
Kennt jemand vielleicht die Filme „Zurück in die Zukunft“? Da ist das ähnlich verpackt..

Bis es erstmal richtig los ging, hat es ein paar Seiten gedauert, aber auch dort wurde es auch nicht langweilig, sodass man das Buch am liebsten einfach zur Seite gelegt hätte und das macht ein gutes Buch unter anderem aus.

Kerstin Gier hat einen erfrischenden Schreibstil – witzig, spannend, romantisch – irgendwie ist alles mit drin. Find ich echt toll. (:

Fazit: Voraussetzung ist natürlich immer, dass man in dem Genre gern liest, ansonsten würde es sich nicht lohnen, das ist ja bei jedem Buch das gleiche, denn ich bezweifle, dass es ein Buch gibt, das alle hungrigen Mäuler stopft. Also: lest, lest, lest. (:

Saphirblau #2

Zu Beginn weise ich gerne noch einmal auf Saphirblau #1 hin. (:

11.01.11 > Ich bin bis Seite 108 gekommen - also nicht gerade weit, allerdings hatte ich auch nicht viel Zeit zum Lesen :( - brrr, Charlotte ist furchtbar!

12.01.11 >
Ich bin bis Seite 167 gekommen, habe also bloß 58 Seiten gelesen, Gewendolyn soll mit Gideon auf eine Soiree gehen, auf der der Graf von Saint Germain auch sein wird. Gwendolyn und Gideon kommen sich wieder näher - ansonsten "keine besonderen Vorkomnisse".

13.01.11 > Gestern kam ich von der Schule nach Hause (so gegen viertel nach vier/halb fünf) und habe gleich angefangen zu lesen, weil ich einfach total erschöpft war, es hat den ganzen Tag geregnet und ach - furchtbar! Um halb zwölf Uhr nachts hatte ich das Buch durch, habe also nochmal 221 Seiten gelesen.
Zum Schluss konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Wie mein Allgemeineindruck vom Buch ist? - Nun ja, ich fands genau so toll wie das erste Buch, aber hier will ich gar nicht viel darüber erzählen...es gibt eine ausführliche Rezension darüber, das versichere ich. Ob heute noch oder morgen, das weiß ich noch nicht...jedenfalls will ich mir morgen den dritten Band kaufen. (:

Liebe Grüße (und evt. Gute Nacht), Noelle (:

Wie durch ein Wunder - Ben Sherwood




Wie durch ein Wunder von Ben Sherwood
319 Seiten, Liebesroman
erschienen am 13. September 2010 (3. Auflage)
Aus dem Amerikanischen von Birgit Moosmüller
Originaltitel: The Death And Life Of Charlie St.Cloud

Klappentext: >>Lesen Sie dieses Buch – Sie werden es nicht bereuen.<< Nicholas Sparks

Als der fünfzehnjährige Charlie bei einem tragischen Verkehrsunfall seinen kleinen Bruder verliert, bricht für ihn eine Welt zusammen. Doch die brüderliche Liebe überdauert den Tod und überschreitet die Grenze zwischen unserer Welt und dem Jenseits.
Jahre später trifft Charlie auf die faszinierende Tess, der erste Mensch, der ihm seit dem Tod seiner Bruders etwas bedeutet. Doch bald muss Charlie eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Der Bestseller jetzt verfilmt mit Zac Efron, Amanda Crew und Kim Basinger

>>Eine der zauberhaftesten Liebesgeschichten, die ich je gesehen habe.<< Sue Monk Kidd

Bewertung: Charlie und sein jüngerer Bruder Sam haben ein Verhältnis zueinander wie aus dem Bilderbuch. Ich würde es vielleicht komisch finden, wenn ich es selbst nicht kennen würde, denn die meisten Geschwister streiten sich ja fast nur.
Als Charlie seinem Bruder bereits im Jenseits verspricht, ihn nicht alleine zu lassen, hat er dies auch so gemeint. Auch als Charlie nach dem Autounfall gerettet werden konnte – und für Sam keine Chance mehr bestand.
Dadurch, dass er schon „auf der anderen Seite“ gewesen ist, ist es für ihn nun möglich, die Toten zu sehen, wie sie von unserer in die nächste Welt wechseln.
Sam allerdings beschließt bei seinem Bruder zu bleiben, der sein Versprechen auch wirklich ernst nimmt.
Jeden Abend treffen sich die beiden Brüder auf der Lichtung im Wald um Baseball zu spielen.
Als nach zwölf Jahren die ebenso schöne wie faszinierende Tess in sein Leben tritt, kommt alles durcheinander.
Charlie muss sich für eine Seite entscheiden, denn wenn er bei Tess bleibt, muss er seinen Bruder aufgeben. Und wenn er sein Versprechen hält, kann er nicht bei Tess bleiben…

Ein mitreißendes, spannendes, tolles Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen mag.
Ben Sherwood packt es, einen voll und ganz in den Bann des Buches zu ziehen und so leicht kommt man auch nicht wieder hinaus – zumindest nicht, bevor man den letzten Satz gelesen hast.
Erzählt wird die Geschichten von dem Feuerwehrmann, dem Charlie sein Leben zu verdanken hat.
Und gleich mit dem ersten Satz zaubert sie einem ein Lächeln ins Gesicht.
Ich glaube an Wunder.
Damit meine ich nicht nur die schlichten Wunder der Schöpfung, beispielsweise, wenn mein kleiner Sohn zu Hause in den Armen meiner Frau liegt und gestillt wird, oder herrliche Naturschauspiele wie die untergehende Sonne am Abendhimmel. Nein, ich spreche von wirklichen Wundern wie der Verwandlung von Wasser in Wein oder dem Zurückholen der Toten zu Lebenden.
>>Seite 9, Zeile 1 bis 9<<
Fazit: „Wie durch ein Wunder“ ist ein wirklich empfehlenswertes Buch, es handelt vom Tod, der Liebe, von Verpflichtungen und Entscheidungen, die zu treffen sind und es übermittelt eine wichtige Nachricht: Irgendwann muss man alles mal loslassen…

Zu Saphirblau gibt's gleich auch noch was. Aber ich bin gerade dabei ein paar Rezensionen aufzuarbeiten, die ich noch nicht geschrieben habe. (:

Grüßle (:

Dienstag, 11. Januar 2011

Das Böse in uns - Cody McFadyen.

Das Böse in uns von Cody McFadyen
448 Seiten, Thriller
erschienen am 20. August 2010 (7. Auflage)
aus dem Englischen von Axel Merz
Klappentext: Es mag ein Zufall sein, dass gerade du dieses Buch in den Händen hältst.
Vielleicht aber auch nicht. Ich habe dich schon lange im Visier und beobachte dich, während du diese Zeilen liest. Ich kenne dein kleines Geheimnis. Es lastet wie ein dunkler Schatten auf deiner Seele. Keine Angst. Ich werde dich davon erlösen!

>>Ich habe das Buch in der Nacht zu Ende gelesen, voller Erleichterung aufgeatmet, dass das Gute das Böse besiegt hat – aber danach alle Türen verschlossen und die Fenster verriegelt.<< Manuela Martini, Focus.de

Inhalt: Ein Flug nach Virginia. Alles wie gewohnt. Doch nach der Landung entdeckt die Besatzung die Leiche einer jungen Frau. Sie wurde während des Fluges ermordet. Der Täter ist spurlos verschwunden. Für die FBI-Agentin Smoky Barrett gibt es lediglich einen Hinweis: ein silbernes Kreuz mit der Zahl 143 im Körper der Toten. Zählt der Mörder seine Opfer? Smoky hat es offenbar mit einem Serienkiller zu tun. Denn im Internet tauchen brutale Videos von Hinrichtungen auf. Die Filme verraten, dass jedes Opfer Sünden begangen hatte, die wie ein Schatten auf seiner Seele lasteten: Mord, Kinderschändung, Vergewaltigung. Mit seinen Taten will der Mörder die Schuld seiner Opfer sühnen. Smoky Barrett steht als Nächste auf seiner Liste. Denn auch sie hat ein finsteres Geheimnis.

Bewertung: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es an mir oder dem Buch liegt. Es wurde von einigen bis in den Himmel gelobt, der Angestellte aus meiner Lieblingsbuchhandlung hat es mir empfohlen und auch die Kommentare im Einband des Buches verweisen auf puren Nervenkitzel beim Lesen. Leider habe ich davon nichts gemerkt.

Ich muss gestehen, dass die Story des Buches wirklich gut ist. Ein Psychopath, der denkt er würde die Menschen von ihrem Leid befreien, indem er sie zum Beichten bringt, damit „Gott ihnen ihre Sünden vergibt“ und sie in den Himmel kommen.
Allerdings ist diese Idee unglaublich schlecht umgesetzt, wie ich finde.
Es wurde keine richtige Spannung aufgebaut, sodass man das Buch am liebsten in einem Rutsch hätte durchlesen wollen. Nicht einmal am Schluss, als sich dann nach und nach alles aufgeklärt hat und das große Finale kam.

Im Allgemeinen plätschert das Buch nur so vor sich hin. Man erfährt zu Anfang die Fakten.
Frau wird tot im Flugzeug gefunden, Frau ist keine Frau, Frau ist der Sohn/die Tochter eines Kongressabgeordneten, niemand darf etwas erfahren, im Körper der Frau wird ein Kreuz gefunden…zwei weitere Opfer werden gefunden, eine Frau und ein Mann, wobei der Mann nur Mittel zum Zweck war. So. Ende Gelände. Danach setzt das übliche „Das-ist-der-schwerste-Fall-den-wir-jemals-gehabt-haben-wir-kommen-nicht-weiter-Klischee“ ein, das man so oft in Krimis findet. Dagegen habe ich auch eigentlich nichts einzuwenden. Eigentlich sollte das ja Spannung aufbauen und so weiter, richtig? Tut es aber nicht. Es langweilt.
Man erfährt mehr und mehr über die Protagonisten Smoky Barrett, über ihr Leben, ihre Familie, ihre schreckliche Vergangenheit, aber eigentlich tappen alle im Dunkeln.
Und das zieht sich dann über hmm, ich schätze mal so 200-300 Seiten.
Bis es dann irgendwann mal weiter geht, sind gefühlte sechs Monate vergangen.
Ihr habt es ja selbst gemerkt, wie langsam ich nur vorankam.

So. Dann möchte ich noch erwähnen, was mich gerade ziemlich empört hat! Ich bin ja eigentlich niemand, der zu viel verrät, aber das ist wirklich zu viel für mich.
Die Inhaltsangabe, die ich euch weiter oben gegeben habe, ist ja aus dem Buch selbst.
Also ich habe sie nicht selbst geschrieben…
Und jetzt steht da: Mit seinen Taten will der Mörder die Schuld seiner Opfer sühnen. Smoky Barrett steht als Nächste auf seiner Liste. Denn auch sie hat ein finsteres Geheimnis.
Nur leider ist das total gelogen! Und sowas kann ich gar nicht leiden. Wenn ich mir das durchlese und denke „Hmm, das klingt spannend, könnte sich lohnen“ dann erwarte ich ja auch, dass die Angaben, die dort stehen, stimmen.
Also wie gesagt, sowas kann ich gar nicht leiden. Das geht echt nicht.

Na ja, also mein Fazit: Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen an das Buch ran gegangen, vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich sehr kritisch bin, was Bücher angeht.
Spätestens als ich festgestellt habe, dass die Inhaltsangabe nicht stimmt, ist das Buch bei mir total durchgefallen, auch wenn der Autor selbst nichts dafür kann.
Wenn ihr das Buch trotzdem lest, solltet ihr die Latte nicht zu hoch legen, denn so umgehauen hat es mich nicht.

bloglovin' ♥ - super-cooler neuer Button

Hat jemand schon den coolen Button rechts in der Navigation gesehen? o:


Wer's nicht kennt: bloglovin' ist eine Website für Blogger und die, die ihre Blogs lesen.
Ihr könnt euch dort also anmelden um eure eigenen Blogs zu "vermarkten" und/oder um andere Blogs zu lesen, so habt ihr nämlich alle eure Lieblinge in einer Liste und euch werden immer die neusten Artikel angezeigt.
Ich persönlich find's sehr toll und würde es wirklich empfehlen. (:

Und wer sich da anmeldet oder angemeldet ist, kann ja mal rechts auf den Button klicken. :p

Ist übrigens alles vollkommen kostenlos.. (:

Das war "Die Sendung mit der Schmökertante" :D
Liebe Grüße Noelle ♥

Saphirblau #1

Halli Hallo Hallöchen. ;)
Weil ja gestern mittag das Buch kam, das ich bei amazon.de bestellt hatte, gibt's jetzt was zu berichten.
Nicht viel, schließlich bin ich in den ca.1 1/2 Stunden, die ich gestern Abend Zeit hatte zu lesen, nicht weit gekommen. Immerhin bin ich auf Seite 47. :D
Ich hatte vor jetzt gleich weiter zu lesen, aber vorher wollte ich hier noch was schreiben, denn dann bin ich mit meiner TO-DO- Liste für heute schon beinahe fertig... :p (Irgendwie muss man sich ja organisieren..)

Kurzbeschreibung Rubinrot (erster Band): Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Kurzbeschreibung Saphirblau (zweiter Band): Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

Zum Buch bisher:
47 Seiten sind nicht viel, aber es reicht, um einen ersten Eindruck zu bekommen.
Dieser Eindruck ist bisher sehr gut, der zweite Band knüpft im 1. Kapitel direkt dort an, wo der erste aufgehört hat.
Schon der Prolog hat sehr neugierig auf mehr gemacht...
Ich mag Gwendolyn - die Protagonistin - sie ist immer ein bisschen frech und schnippisch, aber eigentlich nur, wenn Gideon sie mal wieder rumkommandiert oder Ähnliches. Ich find's gut, dass sie sich das nicht gefallen lässt. Sie ist ein freundliches Mädchen, das dieses "blöde Zeitreise-Gen" eigentlich viel lieber wieder los werden würde. Ihre wahrscheinlich größte Sorge bei dem Ganzen ist bisher, dass sie sich vermutlich nie wieder gemütlich einen Film mit Leslie - ihrer besten Freundin - anschauen kann.
Wegen Gideon allerdings könnte ihr das Ganze bestimmt noch sehr gefallen. Und nicht zu vergessen sind die spannenden Reisen in die Vergangenheit. Außerdem finde ich ihre Gabe, Geister sehen und auch mit ihnen sprechen zu können ziemlich cool. Allgemein ist Gwendolyn sehr myteriös, allerdings liegt das in der Familie...

Dieses Buch solltet ihr nicht lesen, wenn ihr den ersten Teil "Rubinrot" noch nicht kennt. ;)

Mehr mag ich jetzt erstmal gar nicht sagen. Ihr bekommt morgen oder übermorgen nochmal einen kurzen Eintrag, und dann, wenn ich das Buch fertig gelesen habe, gibt's ja sowieso eine Rezension dazu. (:

Liebe Grüße, Noelle (:

Montag, 10. Januar 2011

Ich habe Freunde mitgebracht - Lucy Fricke.


 Ich habe Freunde mitgebracht von Lucy Fricke
189 Seiten, Zeitgenössische Literatur
erschienen am 17. September 2010 (1. Auflage)
Deutsch

(Bild.)

Klappentext:
Was tun, wenn’s nicht mehr brennt?
Wenn Träume, Socken, Ziele und Liebhaber durcheinandergeraten, Erschöpfung die Wut ablöst und einem die Ausreden langsam ausgehen?

In einer Krise gibt es nichts Besseres als Freunde, denen es richtig mies geht. Dies ist ihre Geschichte.

<<Realisten wie Clemens Meyer und Lucy Fricke reißen mit dem Schaufelbagger tiefe Löcher in den Stadtasphalt und sind einfach nur begeisterungswürdig. Große Literatur zum Anschnallen.>> WDR
Inhalt: Henning liebt Martha, seit fast zehn Jahren schon. Wenn sie im Radio von Terroranschlägen und Bankenpleiten berichtet, hat ihn das noch immer beruhigt. Auch an ihre jährlichen Fluchten hat er sich gewöhnt. Doch dann wird Martha schwanger, und damit soll, muss alles anders werden. Plötzlich muss Struktur ins Leben, muss das Geld behalten werden und vorher auch noch verdient, man müsste, denkt Henning, eine Lebensversicherung abschließen, ein Haus kaufen, ein Bett, einen Kinderwagen, man müsste – mal wieder mit Jon einen trinken gehen.

Jon ist Schauspieler, und er fürchtet Betty. So brutal, wie sie schweigen kann, wird er sich niemals prügeln können. Während Jon sich in der Rolle eines deutschen Dichters auf seinen Durchbruch vorbereitet, verliert Betty auf einem anderen Filmset die Beherrschung, ihren Job und ihren nicht mehr ganz so jungen Liebhaber. <<Sie hatten einen Nervenzusammenbruch>>, hört sie, <<und zwar nicht von schlechten Eltern.>> Genau so sagt es der Arzt, und Betty sieht ihn an, denkt, dass der von schlechten Eltern überhaupt keine Ahnung hat und seit wann die Ärzte eigentlich jünger sind als man selbst.

Keinesfalls absichtlich finden sich die vier im selben Fluchtauto wieder und eine kurze Strecke wird zur großen Fahrt.

Bewertung: Lucy Frickes Buch war Balsam für meine Seele. Sie zeigt hier, dass sie etwas von dem versteht, was sie da eigentlich tut. Sie schreibt so herzzerreißend wunderbar, dass einem dieses Buch gar nicht so recht wie ein Buch vorkommt. Eher wie eine schöne Melodie, die man immer und immer wieder hören kann.
<<Ja, er wusste schon, seit Jahren wusste er schon, Martha musste raus, und an diesem Satz blieb er hängen, jetzt, da sie offensichtlich den Zug zurück nicht genommen hatte, verpasst war ausgeschlossen, sie verpasste nie irgendetwas, erreichte alles immer in letzter Sekunde. Das führte dazu, dass sie ständig am Herumrennen war, selbst wenn sie saß. Martha kam nirgends an, auf jeden Fall nicht bei ihm, er war allenfalls die Station, an der sie sich ausruhte.>> S. 13

<<Herr M. hatte geredet und geredet und Betty das Handy durch das Fenster geworfen. Hauchdünnes Glas, im Winter fuhr der Wind durch die Rahmen, alles porös, alles defekt, Altbau mit Charme hatte damals in der Anzeige gestanden.>> S. 15

<<Aber die Kirchen, hieß es, schau dir die Kirchen an. Schlangen vor den Beichtstühlen, wie zu Hause am Ersten vor den Geldautomaten. Diskretionsabstand.>> S. 17
>Ich habe Freunde mitgebracht< ist erschreckend ehrlich und ein wenig, wie der Spiegel, den man vor die Nase gehalten bekommt. Schließlich kommen wir doch alle früher oder später in die Situation, in der uns die Flucht als die beste Möglichkeit erscheint.

Fazit: Tja, man kann es sich wohl schon denken. Ich bin hellauf begeistert von Lucy Frickes Werk. Es war nichts, was man in einem Rutsch verschlingt, weil es so spannend ist, dafür kann man es aber in kleinen Häppchen genießen.

So, die Schmökertante geht jetzt noch ein bisschen lesen und dann schlafen. (:
Schließlich kam ihr heißersehntes Buch heute an... (: Aber dazu morgen mehr.

Liebe Grüße. (: